NY Times über MG: Europa will bezahlbare Elektroautos aus chinesischer Produktion

20-12-2021
Der Aufstieg von MG Europe ist auch der New York Times nicht verborgen geblieben. Die renommierte US-amerikanische Tageszeitung berichtet über das wachsende Interesse der europäischen Autokäufer an in China hergestellten Elektroautos und den Erfolg von MG im Besonderen.

MG war jahrzehntelang für seine schnittigen Sportwagen aus Großbritannien bekannt. Doch heute steht das ikonische achteckige Markenlogo für die Vision, ein wichtiger Akteur auf dem globalen Automarkt zu werden. MG ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die Muttergesellschaft SAIC Motor den Wandel zur Elektromobilität nutzt, um europäische, japanische und amerikanische Automarken herauszufordern, die die Automobilindustrie seit Jahrzehnten dominieren, berichtet die Zeitung. SAIC Motor, der größte Automobilhersteller Chinas, erwarb die Marke MG im Jahr 2007. Heute gehört das Unternehmen zu den sieben größten Automobilherstellern der Welt.

China ist der größte Automarkt der Welt, und Autofirmen wie Mercedes-Benz, BMW und die Volkswagen-Gruppe verkaufen dort Millionen von Autos. Ansonsten sieht die Sache anders aus. Die Internationalisierung der chinesischen Autohersteller ist gerade erst im Gange, allen voran MG. Und das nicht ganz zu Unrecht. MG ist seit Oktober 2019 auch auf dem europäischen Festland vertreten. Seitdem hat das Unternehmen fast 400 Verkaufs- und Servicestellen in 16 europäischen Ländern eröffnet, Finnland und die Schweiz werden bald folgen. Eine beachtliche Leistung in einem für nicht europäische Automarken schwierigen Markt. Einige der größten Hersteller der Welt, wie Toyota und die Ford, kommen in Europa nicht einmal auf einen Marktanteil von 6 %.

Kein Marketing erforderlich

Aber die Zeiten ändern sich schnell. Die große Umstellung auf Elektromobilität hat begonnen und die Nachfrage nach erschwinglichen Elektrofahrzeugen übersteigt bereits das Angebot. Bastian Stark, Mitinhaber des Autohauses Rumpel & Stark im deutschen Unterpleichfeld, weiß das zu schätzen. „Als ein Vertreter von MG an mich herantrat, um einen MG Brand Store zu eröffnen, war ich zunächst skeptisch. Bevor wir überhaupt ins Gespräch kamen, wollte ich erst einmal ein MG-Modell fahren, das der Vertreter mitgebracht hatte. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um ein gutes Auto handelte, mit Bauteilen von namhaften Zulieferern wie Bosch, Valeo und Continental.“

Rumpel & Stark erklärte sich bereit, MG in ihre Vertriebsaktivitäten aufzunehmen und verkaufte drei Modelle, bevor auch nur ein MG-Logo an der Fassade angebracht wurde. „Der Preis und die relativ kurzen Lieferzeiten sind für die Käufer sehr attraktiv. Ich habe gar kein Marketing gemacht“, sagt Bastian Stark.

Seit dem MG-Verkaufsstart in Deutschland im April 2021 haben bereits Dutzende von MG Brand Stores im ganzen Land ihre Türen geöffnet. Ziel ist es, bis Ende 2021 mindestens 100 deutsche MG Brand Stores in Betrieb zu haben.

Das Gespräch zwischen der New York Times und Bastian Stark gibt einen Eindruck von dem wachsenden Interesse an MG in ganz Europa. Vor allem der MG EHS Plug-in Hybrid und der MG ZS EV wissen, wie man Aufmerksamkeit erzeugt, während der kürzlich vorgestellte MG Marvel R Electric von der internationalen Presse gelobt wurde. Europa will elektrische Familienautos, die bezahlbar sind und gleichzeitig alle Anforderungen in Bezug auf Funktionalität, Sicherheit, Ausstattung und Leistung erfüllen.

Eine smarte Strategie zahlt sich aus

Nicht umsonst hat der MG ZS EV bereits in seinem ersten Verkaufsjahr über 15.000 Kunden gewonnen. Damit erreichte er Spitzenplätze in den Verkaufsstatistiken mehrerer Länder, wie zum Beispiel in den Niederlanden, Dänemark, Großbritannien, Norwegen und Frankreich.

In Norwegen zum Beispiel gehört der MG ZS EV zu den zehn meistverkauften Autos insgesamt. In Frankreich hat MG vor kurzem die Marke von 3.000 verkauften Fahrzeugen geknackt, und es gibt dort bereits 100 MG Brand Stores. Im Vereinigten Königreich ist MG weiterhin die am schnellsten wachsende Automarke. Sie hat sogar eine Reihe bekannter japanischer Automarken bei den Zulassungen überholt.

In Schweden wurden in den ersten drei Monaten nach dem Verkaufsstart bereits 3.500 MG-Fahrzeuge verkauft. Und in der Woche nach der Vorstellung des neuen MG Marvel R Electric und des MG ZS EV Facelift im neuen MG-Flagshipstore in Stockholm wurden mehr als 1.000 Bestellungen aufgegeben.

In Belgien war der flämische Automobilverband (VAB) vom MG ZS EV so begeistert, dass er ihn zum Familienauto des Jahres 2021 „in der Kategorie Elektroauto“ erklärte.

MG gibt auch in Italien Gas, wo bis Ende des Jahres 60 MG Brand Stores eröffnet werden sollen. In Spanien ist MG eine der am schnellsten wachsenden Marken, ebenso wie in Österreich, was auf das attraktive Angebot und die relativ kurzen Lieferzeiten zurückzuführen ist – im Gegensatz zu den meisten anderen Marken, bei denen die Lieferzeiten aufgrund des Mangels an Computerchips immer länger werden.

Das MG ZS EV Facelift ist jetzt in den MG Brand Stores zusammen mit dem MG EHS Plug-in Hybrid und dem brandneuen MG Marvel R Electric zu sehen. Der neue MG5 Electric – der erste vollelektrische Kombi der Welt – kommt im ersten Quartal 2022 auf den Markt.

Lesen Sie HIER den vollständigen Artikel der New York Times.

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